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Meine zweite Baclofen Pumpe

Krankenhaus Aufenthalt von 12.03 2023 bis 15.03.2023

Als erstes noch eins zu der Frage, warum ich eine neue Bachelor Pumpe brauchte. Die Antwort darauf ist recht einfach. Weil die Lebensdauer von dem Akku, der dort eingebaut ist, Ende vom Monat, also diesen März, zu Neige geht. Nach mehr als sechs Jahren darf er das dann auch, oder???

… so nun aber weiter zum eigentlichen Bericht.


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Tag eins...

Mein Tag heute fing für einen Sonntag früh an. Um es genauer zu erzählen, der Wecker klingelte um halb sechs Uhr in der Früh. Grund hierfür war, dass für zehn Uhr das rote Kreuz für den Transport in den Neuromed Campus bestellt war und wir in Ruhe frühstücken wollten. Auch sollte noch ein Besuch auf dem Klo für mich drin sein. Letztlich klappe alles wie geplant beziehungsweise gewollt. Jedenfalls kam das rote Kreuz, wie bestellt um zehn Uhr. Der Transport nach Linz war, wie eigentlich immer, ein liegend Transport. Von meiner Freundin wurde ich mit unserem Hebelifter vom Rollstuhl auf die Transport liege des roten Kreuz gehobenen. Nachdem ich dann fix auf dieser liege gelegen bin wurde ich festgeschnallt. Abschließend dann in den Krankenwagen geschoben und los ging die Fahrt nach Linz. Auch wenn heute Sonntag war, dauerte die Fahrt wie immer eine gute Stunde. In Linz beim Neuromed Campus angenommen, wurde ich wieder ausgeladen. Zusammen mit den Leuten vom roten Kreuz, ging es dann ins innere der Klinik. Nach einer kurzen Anmeldung ging es gleich weiter in Richtung der Neurochirurgischen Station, auf der ich auch bei meiner letzten Baclofen Pumpe gelegen bin. Auf der Station angekommen, bin ich gleich von der Transport liege in ein normales Bett gekommen, sprich um gelegt wurden. Dann im weiteren Verlauf, kam kurz ein Arzt der mit mir die Belehrung wegen der Operation, die so wie ich es gehört habe wohl morgen stattfinden soll, machte. Kurze Zeit später, kam eine Krankenschwester und machte die eigentliche Aufnahme. Dabei fragte sie mich unteranderem, wie lange ich meinen Dauerkatheter schon habe und wann dieser wieder gewechselt werden muss . In meiner lockeren Art, antwortete ich ihr das mein Dauerkatheter eh in den nächsten Tagen wieder gewechselt werden muss. Prompt kam dann ein anderer Krankenpfleger und wechselte den Dauerkatheter. Nachdem mein Dauerkatheter gewechselt war, nahm mir ein Krankenpfleger noch Blut ab. Anschließend habe ich dann mittaggegessen. Für mich gab es ein Schnitzel mit Kartoffeln. Nach dem Mittagessen, schaute sich eine Krankenschwester zusammen mit einem Krankenpfleger mein Hautbild an. Im genaueren ging es um dem Dekubitus den ich an meiner rechten Ferse habe. Dieser wurde dann fotografiert und anschließend neu verbunden. Als ich dann wenig Zeit hatte, habe ich meine Freundin angerufen und sie auf den neuesten Stand gebracht. Nachdem dies dann fertig war, habe ich mich dem Bericht zu diesem Krankenhaus Aufenthalt gewidmet. Den restlichen Nachmittag habe ich dann mit Fernsehen schauen verbracht. Der Fernseher ist genau vor mir und hat fünfzig verschiedene Programme zu bieten. Jedenfalls langweilig wird einem da überhaupt nicht. Um Laufe vom Nachmittag, kam der Anästhesist und machte mit mir die Aufklärung, denn eventuell könnte es nötig sein das bei dem Eingriff morgen eine Narkose oder so ähnlich nötig sein wird. Rein aus Neugierde habe ich ihn gefragt wie genau der Eingriff morgen geplant ist. Die Antwort erstaunte mich. Den meine Baclofen Pumpe, soll morgen unter örtlicher Betäubung ausgetauscht werden. Der Arzt meinte dann noch, dass diese Vorgehensweise was vollkommen normales sei. Am Ende habe ich noch erfragen wsnn ich morgen dran kommen würde. Als Antwort bekam dann zu hören, dass ich der erste morgen sei und alles so gegen halb sieben oder acht Uhr, die genaue Uhrzeit weiß ich leider nicht mehr, stattfinden wird . Wenn ich ehrlich bin, ich mich im Vorfeld überhaupt nicht informiert, wie genau so ein Wechsel einer Baclofen Pumpe über die Bühne geht. Dem schlichtweg ergreifend wollte ich alles auf mich zukommen lassen. Am Abend habe ich noch mit meiner Freundin telefoniert und sie dabei auf den neuesten Stand gebracht.


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Tag zwei

Mein Tag heute hat ähnlich früh wie gestern angefangen. Grund Dieses Mal war, dass ich der ersten war, der am heutigen OP Programm stand. In folge dessen hat mich die Nachtschwestern schon gewaschen, es war so circa halb sechs Uhr. Im Anschluss bekam ich noch zwei Infusionen, einmal ein Antibiotika und als zweites noch Flüssigkeit. Um kurz nach sieben Uhr bin ich dann in Richtung OP gebracht wurden. Unten vor dem OP musste ich noch ein bisschen warten. Ich denke das waren so gut eine halbe Stunde, oder so. Dann bei oder eher gesagt vor der eigentlichen OP, wurde alles um meine Baclofen Pumpe gründlich desinfiziert. Anschließend bekam dann die örtliche Betäubung. Nachdem das dann erledigt war, wurde ein grünes Tuch vor mir aufgefalltet, ich denke damit ich von der eigentlichen OP, also dem Tausch meiner Baclofen Pumpe, nichts mitbekomme. Die Ärztin die mich operierte, beschrieb mir jeden Schritt. Also angefangen vom entfernen meiner altem Baclofen Pumpe bis zum erneuten Einbau, oder der Implantation wie es eigentlich heißt. Beim genaueren einstellen der Dosis, musste sie noch auf einen Kollegen warten. Dieser Kollege, es war der Oberarzt der Pumpen, Ambulanz , kam kurze Zeit später. Er stellte die selbe Dosis, meine alte Baclofen Pumpe wurde vor der Operation noch mal ausgelesen, wie früher ein. Anschließend wartete er noch ob die neue Pumpe ordnungsgemäß förderte. Als dies dann auch geklärt war, vernäht die Ärztin die Wunde. Im Anschluss wurde ich dann wieder auf die Station gebracht. Wieder auf der Station angekommen wurde ich von einer Krankenschwester übernommen. Dir Krankenschwester hat als erstes meine Vitalwerte überprüft. Ich habe dann als erstes mal meine Freundin angerufen und sie auf den neuesten Stand gebracht. Den restliche Tag habe ich dann mit Fernsehen schauen verbracht.


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Tag drei..

Geschlafen habe ich in der vergangenen Nacht wieder sehr gut. Gleich nachdem ich wach war, habe ich beim Hausarzt angerufen und alles wegen dem Fäden ziehen, kommenden Donnerstag, also morgen in einer Woche, ausgemacht. Nachdem Frühstück bin ich dann auf die Duschliege umgelegt worden und geduscht wurden. Im Abschluss wurden meine Wunden, also die von meiner Baclofen Pumpe und den Dekubitus an meiner rechten Ferse. Nachdem das dann erledigt war, wurde ich angezogen. Weil ich heute wieder entlassen werde, in meine draußen Klamotten. Dann half mir die Krankenschwester noch beim zusammenpassen. Dabei wurde ich dann noch mit Verbandsmaterial versorgt, damit ich mir zuhause nichts organisieren muss. Im in laufe vom Vormittag kam das rote Kreuz und brachte mich nach Hause.


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Die ersten Tage, wieder zuhause…

Ich wenn ich bedenken und sogar Ängste hatte, wie diese wohl werden, kann es letztlich ganz anders. Den ich hatte mich schnell ab das im Rollstuhl sitzen gewöhnt und alles war wie immer. Im Laufe vom Nachmittag, habe ich mich dann auch vor mein Notebook gesetzt und die monatlichen Updates, Patchday, runtergeladen und installiert. Später dann, es war schon Nachmittag, habe ich mich noch aufs Klo umgesetzt. Wie immer mit der Hilfe von meiner Freundin. Zu meiner Freunde ich sehr gut und schnell Abführen.


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