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Landes Nerven Krankenhaus Wagner Jauregg (Linz)


Ziel dieses Krankenhausaufenthaltes war es abzuklären ob ein Medikament, in dem Fall Betaferon, durch ein anderes, in dem Fall Gilenya, ersetzt werden könnte. Der Aufenthalt dauerte dann 4 Tage. Um zu erfahren was ich an jedem der 4 Tage ins Krankenhaustagebuch geschrieben habe, einfach auf einen der Links unten klicken.

Erster >Tag Zweiter Tag Dritter Tag Vierter Tag

Erster Tag (14.05.2013):

Viel ist nicht passiert an diesem Tag, okay es war ja auch der Aufnahmewagen. Nach dem Ich von einem Pfleger aufgenommen wurde, er hatte mit mir das Aufnahmegespräch geführt, wurde mir noch Blut abgenommen. Danach habe ich ins Zimmer könne. Beim Auspacken half mir der Pfleger dann auch noch.

Etwas später, ich glaube es war so kurz vor dem Mittagessen kam die Ärztin. Sie machte die üblichen neurologischen Untersuchungen mit mir und erklärte mir wie der Restlichen Ablauf dein wir. Sprich, welche Untersuchungen alle auf mich zu kommen.

Am Nachmittag musste ich dann zum Lungenröntgen. Den restlichen Nachmittag verbrachte ich dann mit Musikhören bzw.im Internet surfen. Hier im Krankenhaus gibt ein Wlan für Patienten, das, wenn mich nicht alles täuscht, sogar kosten los ist.

Bis zum Abendessen habe ich mir so dann die Zeit vertrieben.

Nach dem Abendessen, ach was sage ich schon währenddessen, kam mir die Idee, dass ich mir über das Wlan ein paar Apps bei meinem Tablett PC runterladen könnte. Gesagt, eher ja gedacht, getan. Gleich nach dem Abendessen habe ich das dann auch gemacht und mir so den restlichen Abend vertrieben bzw. den ersten Eintrag fürs Krankenhaus Tagebuch geschrieben.


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Zweiter Tag (15.05.2013):

Geschlafen hatte ich echt gut. Gleich nach dem Frühstücken habe ich die Krankenschwester die u.a. für das Zimmer in dem Ich lag zuständig war ob sie behilflich sein könnte den ich würde gerne Duschen. Bis dann alles so weit war, den es musste u.a. noch abgeklärt werden, ob das Stationsbad Bad frei ist, vergingen noch einige Minuten.

Als das erledigt war, kam die Krankenschwester mit einem Duschstuhl. Ich setzte mich vom Rollstuhl aufs Bett um und dann wieder vom Bett auf den Duschstuhl. So schob mich die Krankenschwester ins Stationsbad.

Beim Duschen machte ich dann alles so gut ich konnte selber. Bei dem, was ich nicht selber machen konnte, sprich an die Körperstellen, wie z.B. die Füße, half mir die Krankenschwester. Gerade fertig mit dem Duschen und schon fast angezogen, kam eine andere Krankenschwester und meinte das Ich zum MRT müsste.

Es sah dann so aus, das mir die eine Krankenschwester noch vollends beim Anziehen half. Passend kam dann auch der Transportdienst. Dieser brachte mich dann zum MRT. Dort sollte ich dann die nächsten Stunden verbringen. Beim MRT war ich schließlich von etwa 10:30 Uhr bis etwa 13:00 Uhr.

Grund, wieso das alles so lange gedauert hat, war das mittendrin Mal eine Pause gemacht werden musste ich mich auskathetern musste. In der Zwischenzeit wurde ein anderer Patient eingeschoben. Wie lange die Pause letztendlich dauerte, weiß nicht, denn ich hatte keine Uhr dabei.

Nach dieser Pause ging es dann weiter. Wie lange es letzten Endes dauerte weiß nicht mehr, denn wie schon geschrieben hatte ich a) keine Uhr dabei und b) bin ich so was von eingeschlafen. Das kleine Nickerchen hatte aber echt gut getan.

Fertig beim MRT bin ich dann selber auf die Station gefahren.

Dort angekommen es war wie gesagt 13:00 Uhr oder so kam schon der nächsten Transportdienst. Ich sollte zur Physiotherapie. Die Dame vom Transportdienst fragte mich ob mit wolle oder doch lieber Mittagessen wolle.

Weil ich es mag ein bisschen Stress zu haben, sagte ich zu und es ging weiter in Richtung Physiotherapie.

Dort stand wie immer Aufnahmegespräch als erstes. Es war mehr eine Plauderei, aber dennoch kärten wir alle Fragen. So wirklich Therapie war es dann doch nicht mehr, weil die Zeit vorüber war. So verständigten wir uns auf den nächsten Tag.

Wieder zurück im Zimmer genoss ich erst mal mein Mittagessen. Damit fertig fing ich an die ersten Zeilen fürs Krankenhaus Tagebuch zu schreiben. Weit bin ich aber nicht gekommen, denn es stand der nächsten Termin an.

Es ging zum Internisten. Dort wurde als erstes ein EEG .geschrieben und dann wurde noch ein Ultraschall von meinem Herz gemacht. Von der Ärztin diese Untersuchungen machte, habe ich erfahren dass alles in Rodung ist.

Wieder zurück im Zimmer habe ich ein bisschen weitergeschrieben. Aber lange sollte es nicht sein, den ich wurde zur nächsten Untersuchungen abgeholt. Es ging zum CT. Dort wurde ein sog. Thorax CT gemacht.

Weilso was noch nie bei mir gemacht wurde, war etwas skeptisch. Letzten Endes ist eine solche Untersuchung in ein paar Minuten vorüber. Es sind glaube ich 3 Minuten oder so. Also wirklich nicht lange, oder?

Nach dem CT ging es gleich zum Augenarzt. Der schaute nach ob meinem Sehnerv alles in Ordnung ist. Auch hier bekam ich als Rückenlehne das alles in Ordnung sei.

Ich machte mich dann wieder auf den Rückweg ins Zimmer. Das u.a. weil ich mich dringend mal Auskathetern habe müssen. Ich sage euch eins, es ist mach Mal echt nervig wenn man nur auf diesem Weg pinkeln kann

Jedenfalls nachdem das erledigt war, habe ich mein Abendessen genossen, den ich war so was von hungrig.

Gestärkt durchs Abendessen habe ich mich ans Krankenhaus Tagebuch schreiben gemacht. So dann auch den restlichen Abend verbrachte. So ganz Richtig ist es dann auch wieder nicht, denn ich habe zwischendurch auch mal mit meiner Freundin telefoniert.


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Dritter Tag (16.05.2013):

Heute habe ich ein bisschen länger als ich wollte geschlafen. Aufgewacht bin ich erst im 7:20 Uhr. So habe ich beim Frühstücken ein bisschen Stress bekommen. Der wurde noch verstärkt als erfahren habe dass ich zum Hautarzt sollte. Genauer gesagt sah es dann so aus, dass ich von dem Zeitpunkt an dem ich erfahren habe das ich zum Hautarzt sollte bis das geholt wurde, weniger als 20 Minuten hatte.

Mit Frühstücken fertig, war auch schon der Transportdienst da. Dieser brachte mich dann zum Hautarzt. Dort musste ich dann noch gut eine halbe Stunde warten. Die Hautärztin untersuchte mich ob ich auffällige Muttermahle habe.

Sie hatte sich echt alle Stellen an mir angeschaut an denen ich Muttermahle und/oder Veränderungen bei der Haut hatte.

Am Schluss habe ich dann erfahren dass alles in Ordnung ist.

Wieder zurück im Zimmer habe ich als erstes geklingelt und dann gebeten das mir wer beim Waschen und anziehen behilflich ist. Eine Krankenschwester kam und meinte dass sie mir einen Kollegen schicken würde. Dieser kam dann auch bald und sagte zu mir dass er noch zwei Sachen zum Erledigen hätte und dann gleich kommen würde.Ich sagte zu ihm dass es kein Problem sei. Die Zeit bis der Pfleger dann bei mir war, nutzte ich um beim Krankenhaus Tagebuch weiter zu schreiben.

Echt passend in dem Moment als ich fertig mit Schreiben war, kam der Pfleger. Beide sind wir in Richtung Bad aufgebrochen. Dort habe ich mich an den Körperstellen gewaschen an denen ich hinkomme. Bei den anderen Stellen war der Pfleger mir behilflich.

Echt es war dann wieder ähnlich wie gestern. Mit dem Waschen gerade vorbei und auch mit Anziehen auch fast fertig, kam auch schon jemand von Transportdienst. Ich wurde dann zur en Ergotherapie gebracht.

Dort angekommen kam ich auch gleich zur Therapeutin rein. Weil beute mein erstes Mal bei der Ergotherapie war, bestand die erste Einheit wie immer aus einer Frage und Antwort Spiel und auch einem kennenlernen.

Nach der Ergotherapie bin ich wieder in Richtung von meinem Zimmer gefahren. Dort angekommen machte ich mich erst Mal schlau bei meinen Zimmerkollegen ob den schon die Primarvisite da war.

Kurz noch für alle die nicht Wissen wer oder was ein Primar ist. Der Primar ist das was in Deutschland der Chefarzt ist.

Jedenfalls konnte mit keiner genaues sagen. So habe ich einfach Mal geklingelt und mich so schlau gemacht. Als Antwort bekam ich, das die Primarvisite schon Unterwegs sei.

Es kam dann auch bald das Mittagessen. Ich genoss es echt weil ich Hunger hatte. Nach dem Mittagessen habe ich weiter am Krankenhaus Tagebuch geschrieben.

Meine erste und auch einzige Nachmittagstherapie war heute die Physiotherapie. Dort machten wir verschiedene Übungen zur Kräftigung vom Rumpf und Rücken. Weil mir alles ein wenig zu anstrengend wurde, massierte dir Therapeutin den Rest der Einheit noch meine Beine.

Nach der Physiotherapie bin ich wieder ins Zimmer gefahren. Dort habe ich erst Mal für eine Stunde oder so mich ins Bett gelegt und Musik gehört.

Später kam dann der Arzt der mich auch in der MS Ambulanz betreut. Mit ihm habe ich dann kurz das weitere Vorgehen besprochen. Weil ich ja hier bin zur Abklärung eines Wechsel der Medikamente, meinte der Arzt das viel für einen solchen Wechsel sprechen würde aber fast genauso viel, wenn sogar nicht mehr dagegen spricht.

Auch fragte ich wie lange ich noch im Krankenhaus bleiben müsse. Als Antwort auf meine Frage bekam ich, das morgen gegen eine Entlassung nichts sprechen würde. Wann ich letztendlich gehen könnt, könnte mir der Arzt nicht versprechen.

Gegen Ende unseres Gesprächs meinte der Arzt er das ich mich am kommenden Mittwoch telefonisch bei ihm melden solle. Da er bis dahin alle Befunde habe und sich alles dann nochmal überlegt konnte.

Nach dem Gespräch mit dem Arzt bin ich noch kurz zum Kiosk gefahren. Wieder zurück auf der Station habe ich erfahren dass ich morgen noch vor dem Frühstück zum Internisten abgeholt werde.

Am Abend wollte ich mein Tablet noch mal anschalten um ein wenig im Internet zu surfen. Aber ich konnte ihn nicht anschalten. Was mich echt nervös machte. Um zur Ruhe zu kommen habe ich den dann den Rest des Abends Musik die ich am Handy hatte gehört und eine Partie Sudoku gespielt.


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Vierter Tag (17.05.2013):

Geschlafen habe ich in der vergangen Nacht wieder echt gut. Gut 20 Minuten bevor zum Internist Abgeholt wurde bin ich wach geworden.

Zum Internisten wurde ich mit dem Bett gebracht. Dor wurde ein Ultraschal von meinem Bauchraum gemacht. Warum wieso weiß ich ehrlich nicht, aber es wird schon seine Berechtigung gehabt haben. Eins habe ich bei der Untersuchung erfahren. ich habe ein Gallenstein. Ich habe dann auch gleich nachgefragt was ich dagegen tun könne. Als Antwort bekam ich, das so etwa jeder Dritte mindestens eine Gallenstein habe und das daher nicht so schlimm sei. Ich solle alles halt regelmäßig kontrollieren lassen.

Wieder zurück im Zimmer habe ich als erstes geklingelt und gebeten dass mir beim Waschen und Umziehen geholfen wird. Beides war dann auch recht schnell erledigt, so dass ich mich über das Frühstück machen konnte.

Gleich nach dem ich mit Frühstücken fertig war, ging es auch gleich weiter. Ich wurde zur Physiotherapie abgeholt. Bei der Physiotherapie war heute noch eine zweite Therapeutin dabei. Als erstes machten die Therapeutinnen mit mir Dehnübungen.

Im Anschluss an die Dehnübungen machte ich an einem sog. Gehbarren Stehübungen. Bin da auch am Barn entlang, links und rechts haltend gegangen. Wenn man das so nennen kann. Eine der Therapeutinnen war bei mir falls ich Hilfe bräuchte.

Schon bevor ich am Gehbarren angefangen habe, habe ich die zweite Therapeutin gebeten mich zu Fotografieren. Nach einer kurzen Einweisung an meinem Handy waren auch schon die ersten Fotos gemacht.

Am Gehbarren bin ich dann einmal vor und zurück gegangen. Begleitend machte wurde ich von der zweiten Therapeutin Fotografiert. Wenn die Fotos was geworden sind, werde ich sie noch bei der Fotogalerie einbauen.

Gleich im Anschluss an die Physiotherapie hatte ich Ergotherapie. Von den Physiotherapeutinnen wurde ich zum Zimmer der Ergotherapeutin gebrach. Dort konnte ich mich ausruhen, denn die Ergotherapeutin bewegte meine Beine durch. Dazu musste ich mich auf eine liege legen. Danach lockerte sie noch meine Schultern.

Nach der Ergotherapie bin ich wieder in mein Zimmer gefahren. Kurz vor meinem Zimmer bin ich noch der Oberärztin begegnet. Sie fragte mich noch was ich gestern mit dem Arzt der mich in der MS Ambulanz betreut ausgemacht habe. Ich erzählte ihr kurz was wir ausgemacht hatten und führ in mein Zimmer.

Dort legte ich mich ins Bett und hörte Musik die ich auf meinem Handy hatte und spielte wieder Sudoku. Das alles machte ich bis das Mittagessen kam. Das Mittagessen genoss ich, weil es echt hungrig war. Die Physiotherapie war doch anstrengende als ich mir zuerst dachte.

So etwa eine Stunde später kam eine Krankenschwester und teilte mir mit das der Abschlussbericht fertig sei und fragt mich wen sie für dem Rücktransport anrufen solle. Ich sagte ihr dass ich immer mit dem Roten Kreuz fahren würde. Bei der Gelegenheit habe ich auch noch gebeten, dass mir jemand beim Zusammenpacken hilft. Es kam ein Pfleger und half mir beim Packen. Das war schnell erledigt, weil ich nicht so viel mit hatte. Okay für die 3 Tage die ich im Krankenhaus war, habe ich nicht so viel gebraucht.

Jetzt musste ich nur noch warten bis die Leute vom Roten Kreuz kamen. Das sollte noch mal so gut eine Stunde dauern. Diese Zeit über habe ich mich mit meinen Zimmerkollegen unterhalten.

Als die Leute von Roten Kreuz da waren habe ich mich gleich in den Transportstuhl umgesetzt. Meinen Rucksack mit meine Sachen, lag im Rollstuhl. So machten wir auf dem Weg in Richtung Rot Kreuz Auto gefahren. Vorbei bei denen Krankenschwester, bei denen ich mich noch bedankt und dann auch verabschiedet habe.

Die Fahrt bis nach Freistadt dauerte dann noch ca. eine Stunde. Meine Freundin hatte was gekocht, so dass wir gleich gegessen haben. Nach dem Essen habe ich gleich in Stichpunkten mir Notiz gemacht was man letzten Tag passiert ist.

Am Samstag (18.05.2013) hatte meine Freundin ein bisschen mit dem Tablet rum gepielt und bekam ist zum Starten. Schnell klärte sich auf was falsch gemacht hatte.

Ich hatte a) den Tabet im Stand-by-Modus gelassen, so war der Akku leer und b) hatte ich eine Art Tastensperre beim Einschaltknopf aktiviert.

Weil jetzt alles wieder Funktionierte begann ich gleich damit am Krankenhaus Tagebuch zu arbeiten, sprich den Freitag von den Stichpunkten her auszuformulieren.

 An besagten Mittwoch habe ich mich bei dem Arzt der mich in der MS Ambulanz gemeldet. Beide unterhielten wir uns über das, was bei dem Krankenhausaufendhalt alles geschehen war. Am Ende unseres Gesprächs kamen wir überein, dass es vorerst beim Alten bleiben wird. Das soll im Detail heißt das nun. Ich werde weiterhin beim Betaferon spritzten bleiben, weil ich es a) sehr gut vertrage und b) ein Wechsel auf ein anderes / neues Medikament mich u.u. gesundheitlich zurückwerfen könnte auch wenn nur für einen begrenzten Zeitraum.


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