Mein Blog:


Hier erfahrt ihr mehr über meinen Alltag. Sorry, wenn manch Mal die Abstände zwischen meinen Alltagsberichten variieren.

Der besseren Übersicht habe ich, die ganzen Einträge nach dem Jahr in dem sie entstanden sind, geordnet.

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19.02.2018

Wie immer am Anfang der Woche, mein üblicher Bericht vom dem was sich alles bei mir so passiert ist.

An meine neuen Zähne, also meine Prothese, habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Das gilt auch fürs einsetzten beziehungsweise das herausnehmen. Dennoch wurde diese euphorische Stimmung in der vergangenen Woche etwas gestört.

Mein linker Oberschenkel beziehungsweise die Spastik, die ich dort habe, machte mir immer mehr Schwierigkeiten. Diese sahen so aus, dass es mir unteranderem mehrmals am Tag schmerzhaft reingefahren ist.

Ebenso hatte ich Große Probleme, mich über die linke Seite umzusetzen. Sodass ich einmal sogar vom Rutschbrett gerutscht bin und m Boden gelegen bin. Passiert ist mir nichts. Mit Hilfe von dem Lifter hat mir meine Freundin, wieder ins Bett geholfen.

Weil mir, ich denke auch meiner Freundin, die Situation immer mehr a) zu Schaffen machte und b) Kopfzerbrechen bereitete, bin ich vergangenen Donnerstag, nach Linz ins Krankenhaus gefahren. Dort habe ich dem Oberarzt, bei dem ich immer bin, von allem erzählt.

Er hat mich dann beruhigt, dass es auf alle Fälle kein Schub sein wird, dass es wegen dem Lemtrada das ich vor ein paar Monaten bekommen habe keinerlei Krankheitsaktivität gibt. Das zu erfahren, hat mich sehr beruhigt.

Der Oberarzt, meinte dann noch zu mir, dass die Probleme von denen ich ihm erzählt habe sicher von den Muskelspasmen die ich in meinen Beinen habe kommen würden. So schlug er mir vor, dass die Baclofen Dosis erhöht wird.

Gesagt getan und die die Dosis war von hundertfünfundzwanzig Mikrogram, also null Komma eins zwei fünf Milligramm, auf hundertvierzig Mikrogramm, also null Komma eins vier null Milligramm erhöht.

Es war zwar nicht viel, aber dennoch war eine ganz neue Situation für mich. Ich würde sogar sagen, dass es eine neue Welt für mich ist.

Merken tue ich das vor allem deshalb oder daran, wie meine Beine viel lockerer sind und ich vermehrt ausscheide und auch abführe. Auch wenn es schön ist wenn man überschüssige oder eher gesagt eingelagerte Flüssigkeit ausscheidet und auch beim Abführen sich wieder was tut. Fängt es mir an Kopfzerbrechen zu bereiten.

Weil ich mir es ehrlich nicht vorstellen kann das ich so viel eingelagert habe.

13.02.2018

Heute kommt wie immer mein Bericht, über das was so alles bei mir in den vergangenen Wochen passiert ist.

Wenn mich nicht mehr alles täuscht habe ich in einem meiner letzten Einträge beim Reha Tagebuch geschrieben, dass ich noch zwei Termine beim Neuromed Campus in Linz habe und dass deshalbmeine Reha ein bisschen früher enden wird.

Diese beiden Termine waren jeweils in der MS Ambulanz und dann noch bei der Pumpen Ambulanz. Der Termin bei der MS Ambulanz, war quasi ein Routine Termin, den ich alle drei Monate wegen dem Lemtrada habe. Im Großen und Ganzen war dieser Termin, wie immer eine nette Unterhaltung. Im Anschluss hatte ich dann einen Termin bei der Pumpen Ambulanz. Meine Baclofenpumpe wurde dort wieder aufgefüllt.

Kaum zuhause, war ich auch schon wieder bei zwei Terminen in Linz. Grund hierfür war, dass mir unter anderem eine Krone rausgefallen war. Zwar war mir das schon bei der Reha passiert, aber dann habe ich die Gelegenheit genutzt den Zahnarzt, wegen anderer Baustellen bei meinen Zähnen anzusprechen.

Weil die Krone unbeschadet war und auch so alles okay war, setzte mir der Zahnarzt die Krone wieder ein. Anschließend hatte er sich noch den Rest angeschaut und gemeint das eine Prothese hier das Beste wäre.

So wurden gleich die Abdrücke gemacht. Am Schluss bekam ich noch die nächsten Termine.

Diese beiden Termine habe in der vergangenen Woche stattgefunden. Beim ersten wurde geschaut, ob und wie die Prothese passt und beim zweiten Termin, habe ich dann die Prothese, die noch vollends angepasst wurde, bekommen.

Ich sage euch eins, es ist einerseits ein komisches Gefühl wieder alle Zähne zu haben aber auch anderseits bin ich wieder froh das wieder alles okay ist. Zwar muss ich mich noch an die Prothese gewöhnen, aber dass denke ich werde ich schneller als ich mir es denken kann.

05.02.2018

Herzlich Willkommen bei meinem ersten Blogeintrag in diesem Jahr. Ich weiß es ist eher ungewöhnlich, Anfang oder eher gesagt schon fast Mitte Februar vom ersten Blogeintrag zu sprechen. Aber da ich ja im Januar bei der Reha war und euch über das Reha Tagebuch, an mein e Alltag habe teilhaben lassen, kommt der erste Blogeintrag, in diesem Jahr etwas später.

Heute wird es eine Woche die ich von der Reha wieder daheim bin. Ich habe, diese Woche voll und ganz dafür genutzt um mich an den Alltag zuhause zu gewöhnen. Weil dann noch das Wetter ein bisschen verrückt gespielt hat, habe auch noch mit meiner Wetterfühligkeit zu tun gehabt.

Aber auch das habe ich, wie ich glaube erfolgreich, erfolgreich überstanden.

Von nun an werde ich versuchen, euch immer Montags hier von allem was so in der vergangen Woche passiert ist zu erzählen.