Mein Blog:


Hier erfahrt ihr mehr über meinen Alltag. Sorry, wenn manch Mal die Abstände zwischen meinen Alltagsberichten variieren.

Der besseren Übersicht habe ich, die ganzen Einträge nach dem Jahr in dem sie entstanden sind, geordnet.

2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006

18.03.2019

Wie immer montags oder dienstags, hier mein Bericht von all dem was ich in der vergangenen Woche so gemacht habe.

Beim letzten Eintrag hatte ich unteranderem vom viel trinken gesprochen. Im verlauf der vergangenen Woche, ist mir ein weiterer Vorteil des viel Trinkens eingefallen. Zumindest ist das bei mir so. den seitdem ich wieder vielmehr trinke, habe ich auch mit dem Sehen weniger Probleme.

Bedingt durch die MS, also einer Sehnerv Entzündung, habe ich mit dem Sehen so meine Probleme- Immer, wenn ich Zuwenig getrunken habe merke ich, dass daran das ich mit dem Sehen vermehrt Probleme habe. Dass aber gibt sich dann wieder, wenn ich ausreichend getrunken habe.

So versuche ich immer, dass ich die Menge an Flüssigkeit von der ich gesprochen eher geschrieben habe, zu mir zu nehmen. Weiterer Vorteil ist, dass ich keine wirklichen Probleme mit einem HWI mehr habe.

Aber dennoch hat dieses viel trinken in gewisser Weise seine Nachteile. Den dadurch funktioniert meine Verdauung um einiges besser. Das soll hier jetzt heißen, dass ich bis zu drei Mal am Tag abführen kann und das nicht gerade wenig.

Entsprechend wirkt sich das dann auf den Tonus, also die Muskelspannung, meiner Beine aus. Weil dieser Tonus dann nicht mehr der Höchste ist, sondern eher niedrig. Das dann zwar nur für wenige Sekunden, aber dennoch nicht ohne. Die, Sache mit dem Tonus, ist zwar nur einige wenige Sekunden der Fall, sprich regelrecht nervig. Aber wie heißt es doch so schön, man gewöhnt sich daran.

Aber an was ich mich immer noch nichtgewöhnt habe, ist das schwankende Wetter, damit meine ich das es de einen Tag schön ist und am Tag drauf genau gegengesetzt, sprich kalt und unbeständig. Ich glaube das dieses Wetter, Föhnwetter nenn, oder. Ist je auch egal, aber den ich mag so ein Wetter nicht. Ich mag es beständig. Hier ist es wirklich egal, ob grau in grau und regnerisch oder blauer Himmel und Sonnenschein.

Das wichtigste ist, dass es beständig ist.

11.03.2019

Wie immer am Anfang der Woche, also Montag oder Dienstag, an dieser Stelle mein Bericht von all dem was ich in den vergangenen zwei Woche so gemacht habe.

Aus der Wetterfühligkeit, von der ich im letzten Eintrag geschrieben habe, entwickelt sich wohl oder übel so was wie eine Erkältung, oder so. So wirklich genau kann ich es noch nicht einordnen, denn ich bin den einen Tag so richtig verschleimt. Aber dieses verschleimt sein, ist dann aber wieder weg.

So geht es auch mit meiner Körpertemperatur, weil diese im Moment immer so um die hohen sechsunddreißig Grad, also nicht wirklich Fieber, oder. Daher denke ich, dass das eher eine erhöhte Temperatur ist, oder??

Meine Freundin hat dann einmal zu mir gemeint, dass ich doch vielleicht mal einen Tee trinken und auch was Schleimlössendes nehmen könnte. Weil ich immer das mache, was meine Freundin zu mir sagt, so wie jeder Mann, habe ich dies getan. Siehe da, wenige Tage später war alles wieder besser.

Seitdem trinke ich auch wieder mehr, wieso weiß ich ehrlich nicht. Durch dieses mehr trinken, funktioniert bei mir noch viel mehr besser. So ist der Urin, den ich ausscheide, heller und auch das Abführen geht wieder besser.

Was ich euch hier beschreiben will, ist dass das Trinken von elementarer Bedeutung ist. So habe ich an alle, die das hier lesen, den folgenden Tipp: „trinkt viel“. Mit viel trinken meine ich im genauen, dass man mindestens zwei bis drei Liter am Tag.

Auch wenn es nicht immer einfach ist, aber versucht es denn so kann man alles Böses aus dem Körper bringen und das auf eine recht einfache weiße.

Zum Schluss noch eine kleine Beobachtung die ich noch gemachte habe. Beim letzten Eintrag hier, habe ich mich beim Datum vertippt anstatt Februar habe ich den Januar beim Monat geschrieben. War wohl damals schon nicht ganz so gesund. Diesen Fehler habe ich dann umgehend verbessert. So nun stimmt wieder alles, zumindest glaube ich das. Oder wie ich an anderer Stelle hier schon mal des öfteren geschrieben habe, schau mer mal.

26.02.2019

Wie immer am Anfang der Woche, so auch heute, mein Bericht vom was ich alles in der vergangenen Woche so gemacht habe.

Am letzten Montag, also gestern vor einer Woche, habe ich meine erste Therapie seit ich wieder zurück bin gehabt. Die Ergotherapie eröffnete meinen Therapiealltag zuhause. Wie schon vor der Reha, kam der Ergotherapeut zu mir. Als erstes habe ich ihm erzählt was ich alles beim der Reha gemacht hab und wie es dort war. Als das mit der Rumpfkräftigung erwähnt habe musste er lachen und meinte zu mir, dass er sich das gedacht habe, weil ich im Vergleich zu vor der Reha aufrechter im Rollstuhl sitzen würde.

Um diesen Staus zu verfestigen, machten wir die restliche Zeit noch verschiedene Übungen. Diese Übungen sahen dann so aus, dass wir uns gegenseitig einen Ball zuwarfen. Ich musste natürlich immer aufrecht dasitzen. Dadurch hat er a) testen können wie lange ich aufrecht sitzen kann und b) wie gut meine Reaktion ist.

Am Ende teilte er mir noch mit, dass er beim Hilfswerk aufhört und meinte noch zu mir das ich den Weg, den ich seit der Reha eingeschlagen habe, also den der Rumpfkräftigung, weiter gehen soll. Auch meinte er noch zu mir, dass ich das nötige Wissen hätte um auch ohne Ergotherapie erfolgreich weitermachen zu können.

Am vergangenen Mittwoch war ich wiedermal im Freistädter Krankenhaus. Nicht weil es mir nicht gut gegangen ist. Sondern weil ich ein Röntgenbild von meiner Speiseröhre machen sollte. Bei dem Krankenhausaufenthalt, den ich vergangenes Jahr hatte, wegen dem Schub, wurde unteranderem auch meine Schilddrüse untersucht. Das wurde deshalb gemacht, weil wegen dem Lemtrada es zu Funktionsstörungen dort kommen kann.

Wie bei allem das man weiß das vielleicht eventuell passieren könnte. So bin ich auch im eigenen Interesse daran interessiert, alle zu machen um diese Störungen so früh wie möglich zu erkennen und dann auch was dagegen zu machen. Jetzt muss ich nur noch wieder einen Termin bei der Radiologie des Neuromed Campus ausmachen.

Blöderweise hatte sich ab Mittwoch Mittag das Wetter, wiedermal, geändert. Sodass ich den restlichen Mittwoch und auch den ganzen Donnerstag über meine üblichen Schwierigkeiten hatte. Anders ausgedrückt, hatte mich da wiedermal meine Wetterfühligkeit voll erwischt.

Weil solch Situationen kenne und somit auch mitumgehen kann, habe ich voll auf Sparmodus umgeschaltet. Mir war einfach nur wichtig, dass ich den Tag ohne großartige Probleme hinter mich bringe. Ich habe nur noch das gemacht was wirklich wichtig ist. Auch wenn es wichtiges, wie den Termin in der Nuklearmedizin des Neuromed Campus ausmachen, habe ich das vor mich geschoben und war ich einfach nur ein Morgenmensch, weil ich das auf morgen verschoben habe.

Weil ich mich bis Freitag an das Wetter und auch die Temperaturen, die gesunken sind, gewöhnt hatte, habe ich alles das ich vor mich hingeschoben habe erledigt.

Weil der Arzt, der im Dezember, also bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt, bei der Untersuchung meiner Schilddrüse gesagt hat das ich in sechs Monaten wiederkommen soll, habe ich jetzt schon den Termin ausgemacht. Bei der Gelegenheit dann auch gleich noch einen Termin für die Knochendichtemessung, dass muss, eher gesagt soll ich regelmäßig machen lassen, weil als Rollstuhlfahrer, der ich ja min, nicht mehr der Druck auf meine Knochen kommt und es deshalb zu Knochenschwund, also einer sogenannten Osteoporose, kommen kann.

Was mich in diesem Zusammenhang ein bisschen erschreckt ist, dass ich schon Arzt Termine für die zweite Jahreshälfte ausgemacht habe und wir aber erst Ende Februar haben.

19.02.2019

Wie letztes Jahr so auch dieses Jahr, zumindest will ich es versuche, immer am Anfang der Woche, mein Bericht über das was sich in der vergangenen Woche bei mir getan hat.

Heute ist es eine Woche, das ich von der Reha 2019, wieder zuhause bin. An das wieder zuhause sein habe ich mich schnell gewöhnt und auch der Tagesablauf läuft wieder so wie vor der Reha. Auch wenn das Wetter im Moment, wiedermal, dass macht was es will, ist es mir dennoch gelungen mich von der Achterbahnfahrt des Muskeltonus in meinen Beinen nicht beeinflussen zu lassen.

Ich denke daran hat auch, die Tatsache das ich bei der Reha meine Rumpfmuskultur, sprich meine Bauchmuskeln, habe kräftigen können. Um es mit den Worten einer Ergotherapeutin bei der Reha auszudrücken, der Rumpf ist der Mittelpunkt des Körpers und wenn dieser kräftig ist passt auch alles andere. Damit will ich sagen, dass dann auch die Muskelspannung in meinen Beinen, der sogenannte Tonus, niedriger ist, eher gesagt auf normalem Niveau und ich mehr Kraft in den Armen habe.

Was jetzt, wo ich wieder zuhause bin, der Vorteil ist, ich kann mich nachmittags wieder hinlegen und das mache ich auch jeden Tag. Weil das den Ganzen Tag im Rollstuhl sitzen bei der Reha, war alles andere als angenehm. Aber dass ging dort nicht anderes, so rein terminlich.

Aber letzten Sonntag, haben mich die negativen Seiten eines Dauerkatheters mal wieder heimgesucht. Das sah dann wie folgt aus. Der Dauerkatheter war verstopft und so kam es zu einem sogenannten Überlauf der Harnblase. Anderst ausgedrückt, ich habe mir dadurch in die Hosen gemacht und alles war entsprechend nass.

Über die Ruf Hilfe, hat meine Freundin dann wegen dem diensthabenden Arzt gefragt, dass dieser mir einen neuen Dauerkatheter legt. Weil ich aber keinen neuen Dauerkatheter hatte, wurde ich ins Freistädter Krankenhaus gebracht. Dort wurde mir dann ein neuer Dauerkatheter gelegt.

Seitdem ist der Urin, den ich ausscheide, wieder viel heller. Rückblickend Glaube ich wohl doch, dass ich einen, Harnwegsinfekt oder was ähnliches gehabt haben muss, weil Sediment das in meinem Urin war, der dann zu der Verstopfung geführt hat.

Deshalb ergeht jetzt folgende Order von mir an mich selbst, Julian trinke mehr, sodass du sämtliches, oder einfach alles, was nicht im Urin sein sollte ausscheidest.

08.01.2019

Wie immer am Anfang der Woche, hier mein Bericht von all dem was ich in der vergangenen Woche so gemacht habe. Als erstens Mal eins, hier in Freistadt ist jetzt wirklich der Winter. Seit vergangenem Mittwoch liegt hier Schnee und das nicht gerade wenig.

So langsam habe ich mich an die nach Kortison Zeit gewöhnt, sodass ich wieder optimistischer in die Zukunft schauen. Weil ich wegen dem Schub, mich nicht so den Vorbereitungen für mein Reha, die heute in einer Woche beginnt, habe widmen können, habe dies in den vergangenen Tagen nachgeholt. Aber immer unter der Maßgabe, dass ich nicht zu euphorisch an alles gehe und letztlich erschöpft bin. Genau das ist mir nicht so leichtgefallen, aber dennoch habe ich es geschafft.

Gestern habe ich den ersten meiner zwei Arzttermine, die ich noch vor meiner Reha habe hinter mich gebracht. Dabei war ich in Linz bei der Pumpen Ambulanz damit meine Backofen Pumpe vor der Reha wieder aufgefüllt ist. Auch wenn dieser Termin eigentlich erst in gut einem Monat turnusgemäß wäre, habe ich ihn wegen der Reha vorverlegen können.

So kann ich dann mir einer frisch gefüllten Baclofen Pumpe hinfahren und brauch nichts mehr erklären, warum und wieso ich das während meiner Reha machen muss beziehungsweise ich diesen Termin nicht habe so legen können das ich entweder davor oder danach stattgefunden hätte.

Kommenden Donnerstag, habe ich noch bei der MS Ambulanz, auch in Linz im Neuromed Campus, einen Termin. Wie bei der Pumpen Ambulanz so habe auch diesen Termin; wegen der Reha vorverlegen können und genau auch aus denselben Gründen.

Weil ich eben erst, wegen dem Schub, im Krankenhaus war denke ich das dieser Termin ähnlich wie die letzten Male verlaufen wird. Sprich in der üblichen Unterhaltung, also dem üblichen Smalltalk.

Ab kommender Woche, sprich heute in einer Woche, könnt ihr hier mein Tagesablauf, eher gesagt mein Reha Tagebuch sehen.

02.01.2019

Wie immer montags hier mein Bericht von all dem was sich in der vergangenen Woche so bei mir getan hat.

Aber als erstes Mal, hoffe ich das ihr alle gut ins neue Jahr gekommen seid. Ich für meinen Teil schon. Die wirklichen Scherereien hatte ich ja schon um Weihnachten rum. Wie im letzten Eintrag geschrieben, hatte ich dort einen Schub. Wie immer, wenn ich einen Schub hatte, hat dies auch einen Krankenhausaufenthalt nach dich gezogen. Den dazugehörigen Bericht, für den Menüpunkt MS & Krankenhaus, werde ich am ersten Wochenende meiner Reha hier nachreichen, sorry aber früher komme ich nicht dazu.

Jedenfalls wieder zurück zu dem was sich in der vergangenen Woche so bei mir getan hat. Nachdem ich mich von dem Schub wieder erholt hatte war das erste das ich gemacht habe, dass ich mir einen Termin beim Friseur ausgemacht habe, denn das war bitter nötig.

Das aber war letztlich aufwendiger als ich mir es erst gedacht habe. Das vor allem deshalb, weil es in Freistadt keinen Citybus mehr gibt. Stattdessen fährt das sogenannte „Citymobil“. Das sind normale Pkws.

Jeder der im Rollstuhl sitzt weiß was, dass bedeutet. Um es kurz auszudrücken und niemand zu nahe zu kommen, es war alles andere als einfach. Dennoch hat alles geklappt und ich bin zum Friseur gekommen.

Auch wenn aller mit der Maschine geschnitten wurde, habe ich dennoch den Eindruck gehabt, dass die Frisörin nicht mehr fertig wird.

Zurück bin ich dann wieder mit dem Taxiunternehmen gefahren mit dem ich sonst immer fahre.

Hier noch die Fotos (Selfies), Vorher und Nachher:

Vorher:

Nachher: