Mein Blog:


Hier erfahrt ihr mehr über meinen Alltag. Sorry, wenn manch Mal die Abstände zwischen meinen Alltagsberichten variieren.

Der besseren Übersicht habe ich, die ganzen Einträge nach dem Jahr in dem sie entstanden sind, geordnet.

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21.05.2019

Als erstes noch ein kurzer Nachtrag zum letzten Eintrag. dort hatte ich ja geschrieben das ihr ein vorher und nachher Foto unten sehen könnt. Blöderweise habe ich vergessen diese Fotos einzubauen, entschuldigt bitte.

Für alle die gerne sehen wollen wie ich jetzt ausschaue. Bitte schaut auf meinen Instagram User, den dort habe ich auch diese vorher und nachher Fotos gepostet.

In der vergangenen Woche, waren ja die Eisheiligen. Diese habe mir stellenweise wirklich das Leben schwer gemacht. Nämlichen immer, wenn es des stürmte und oder regnete habe ich versucht mich abzulenken sodass ich es nicht mitbekomme. Weil immer dann, wenn ich mitbekomme wahr die Wahrheit sehr hoch das meine Beine zu spinnen angefangen haben.

Mit spinnen meine ich hier, dass der Tonus Schlagartig in Höhe schoss. Jeder der mit Spastiken in den Beinen zu tun hat, der weiß wie unangenehm das ist.

Am Mittwoch habe ich zur Ablenkung mein Notebook angeschmissen. Gut okay, dass hatte auch einen anderen Grund. Ich wollte die aktuellen Updates für Windows herunterladen, weil, an jedem zweiten Dienstag im Monat ist der sogenannte Patch Day. Weil ich einfach dahinter her bin, dass mein Notebook immer auf dem aktuellen Stand ist, mache ich das immer.

Weil ich kommenden Dienstag einen Termin beim Urologen in Linz habe, habe ich einen Termin für den Transport ausgemacht. Wie immer fahr ich mit dem Roten Kreuz was ich noch erwähnen wollte ist, dieser Termin ist ein reiner Routine Termin.

14.05.2019

Wie immer am Anfang der Woche, hier mein Bericht von all dem was sich in der vergangenen Woche, also seit dem letzten Eintrag, so bei mir getan hat.

Nachdem mir das Wetter, wie schon ausführlichst, beim letzten Eintrag beschrieben, habe in der Zwischenzeit an das momentane Wetter gewöhnt. So meinte meine Freundin letzten Dienstag zu mir das es doch wirklich mal eine gute Idee wäre, wenn ich wiedermal zum Friseur gehen würde.

In Anbetracht der Tatsache das ich das letzte Mal Anfang Januar, dass letzte Mal beim Friseur war, war ich diesen Vorschlag nicht abgeneigt. Anderes ausgedrückt, war innerlich sehr begeistert. Freundlicherweise, hat meine Freundin alles übernommen, sprich Termin beim Friseur ausmachen und die Hinfahrt organsiert,

kurz noch was zu der Hinfahrt. Seit Dezember letzten Jahres gib es hierin Freistadt keinen Citybus mehr. Stattdessen gibt es das sogenannte City Taxi. Weil meine Freundin bisher am Meisten von uns beiden diesem City Taxie gefahren ist, übernahm sie hier auch die Organisation.

Vergangenen Freitag, war dann so weit. Das City Taxi, war ein Pkw ich glaube ein Opel C4, oder so. Jedenfalls konnte ich mich dieses City Taxi, ohne Probleme über mein Rutschbrett umsetzten. Natürlich war mir meine Freundin dabei behilflich. Ich bin dann ohne Probleme vom Rollstuhl ins Auto und dann auch wieder Zurück gekommen.

Beim Friseur ging es dann recht schnell, denn ich wollte meine Haare einfach nur kurz. Kurz heißt hier irgendwas zwischen vier und acht Millimeter.

07.05.2019

Wie immer am Anfang einer jeden Woche, hier mein üblicher Bericht von allem was ich so seit dem letzten Eintrag bei mir so bei mir getan hat. Auch wenn es dieses Mal nicht lange her ist, hat sich dennoch einiges bei mir getan.

Vergangenes Wochenende, hat hier in Freistadt und wie ich auch im Fernsehen gesehen habe auch wo Anderst, der Winter einen Besuch gemacht. Zwar hatte es nicht geschneit, aber dennoch gingen es mit den Temperaturen sehr steil nach unten. Anderst ausgedrückt, war es kalt.

Das ist ja halb so schlimm. Was mir aber in diesem Zusammenhang mehr zu schaffen machte, war der stellenweise sehr rasche Wechsel von tiefblauem Himmel zu wirklich bewölkt. Weil genau dieses mag ich „überhaupt“ nicht. Das weil es dann meist in meinen Beinen, sehr turbulent umhergeht. Sprich dort die Spastik und auch der Tonus machen was sie wollen.

Auch habe ich dann auch vermehrt Probleme mit dem Abführen. Sprich dieses entweder sehr gut geht und ich viel abführe und dann wieder gar nicht gut geht. Das merke ich dann vor allem bei meinen Beinen. Wen sich eigne von euch fragen wie genau ich das dann merken würde, hier eine kurze Erklärung.

Wie es sich anfühlt, wenn man aufs Klo muss zum Abführen, denke ich brauche ich nicht erklären, weil das die meisten wissen. Vor allem, die Gesunden das Gehen können. Weil das aber bei mir nicht mehr der Fall ist, sprich ich wegen der MS, also spastisch gelähmten Beinen, im Rollstuhl sitzte.

Bedingt durch diese Tatsache, des im Rollstuhl sitzen, fehlt mir die Bewegung vom Becken, damit meine Verdauung in Bewegung kommt. Weil aber meine Verdauung als Rollstuhlfahrer sehr träge geworden ist, stahlt das sehr auf meine Beine aus.

Die Folgen dieses Ausstrahlens sehen dann so aus. Wenn ich normal, abführen kann ist bei meinen Beinen alles in Ordnung. Wenn dem aber nicht so sein sollte, sprich ich schlecht bis gar nicht abführen kann, merke ich das bei meinen Beinen, den dort steigt der Tonus, sprich sie sind regelrecht gelähmt.

Was dann aber auch sein kann, es ist schon mehr als einmal vorgekommen, dass ich sehr viel abführe. Dann aber ist der Tonus in meinen Beinen zu niedrig. Sprich ich kann dann genauso wenig machen als wenn der Tonus zu hoch ist.

Seitdem es, wieder so ein turbulentes Wetter gibt, bin ich vermehrt am überlegen wie ich die Symptome in meinen Beinen bewerten soll.

Zu Auswahl stehen:

  • ...als erstes, Wettergedingt

  • ...als zweites, ein möglicher Schub

  • ...und als drittes, die Progredienz, den bei der MS bin ich im Stadium der sekundären Progredienz.

Wie ihr hier sehen könnt, begleiten mich im Alltag neben meine Freundin, worüber ich sehr froh und auch dankbar bin, wie einst OTTO diese drei Probleme.

02.05.2019

Sorry eil ich schon länger nichts von mir habe lesen lassen. Aber eine Ansammlung von Kleinigkeiten hat es mir unmöglich gemacht, dass ich das mache was ich eigentlich machen wollte.

Beim letzten Blogeintrag hatte ich ja davon geschrieben, dass mir meine Freundin beim vorzeitigen Wechsel meines Dauerkatheters behilflich war und dass sich die Probleme, wie erhöhter ´Tonus in meinen Beinen dadurch quasi wieder in Luft aufgelöst haben.

In mir kam dann wieder eine Zuversicht auf, weil es mir einfach wieder besser ging. Aber wie das nun mal so ist mit der Zuversicht, war diese nur von kurzer Zeit. Weil das aufkommende Wetter, passend zum Monat April, also dass Aprilwetter, mir sehr zu schaffen machte. Ich würde es daher auch so ausdrücken, dass es mir Stellweise regelrecht zur Verzweiflung gebracht hat.

Aber Profi, der ich nun mal bin, weil ich nun schon bald mehr als zweidrittel meines Lebens mit der Multiple Sklerose verbringe, habe ich gleich zwei Gänge runter geschalten. So habe ich in den letzten Tagen, in dem Fall eher gesagt Wochen, vermehrt Zeit im Liegen verbracht.

Auch wenn ich mach mal gerne mehr Zeit vor meinem Notebook verbracht hätte, habe ich es dennoch genossen, den überwiegenden Tag nicht im Rollstuhl zu verbringen. Sondern stattdessen flach dazuliegen.

Auch wenn ich so meine Beine beruhigen konnte, kamen an anderer Stelle neue Probleme auf. Da meine Verdauung, eher gesagt mein Darm, weil ich Rollstuhlfahrer bin, eh schon nicht die Beste ist. Wurde mein Darm durch, dass liegen noch ein bisschen träger, sprich mein Stuhlgang wurde noch härter.

Wie üblich, sage ich Mal, habe ich mich an das Wetter gewöhnt und wieder mehr Zeit im Rollstuhl verbracht. In Folge dessen kam wieder mehr Aktivität in meinen Bauchraum und gaben sich such nach und nach die Probleme bei meinem Darm, ich sage nur „härterer Stuhlgang“.

08.04.2019

Zum Anfang, wie immer mein üblicher Spruch . Wie immer hier, mein Bericht von all dem was ich in der vergangenen Woche so gemacht habe.

Wie im letzten Blogeintrag geschrieben, ist das „Aprilwetter“ im Moment alles andere als meins. So habe ich mich auf das wenigste das zu machen ist, beschränkt. Vielleicht auch deshalb, weil ich fit für das einzig wichtigste sein wollte.

Mit wichtigste meine ich, den Termin, den ich bei der MS Ambulanz hatte. Auch wenn dieser Termin ein planmäßiger war, wollte ich dennoch fit sein. Das vor allem auch deshalb, weil dieser Termin dieses Mal, am Vormittag war und i h deshalb früher als sonst aufstehen musste.

Wie immer bin ich mit dem Roten Kreuz, von mir zuhause nach Linz, in den Neuromed Campus gekommen zur MS Ambulanz gekommen. Diesmal bin ich dort gleich zum Oberarzt gekommen und nicht wie erwartet zu der Ärztin, die mich beim letzten Termin betreut hatte.

Mir war das egal, denn a) fühle ich mich dort gut betreut und b) ich den Oberarzt kenne.

Wie jedes Mal, wenn ich bei diesmal wem Oberarzt bin, war der ganze Termin eine lockere Unterhaltung. Bei dieser Unterhaltung wurde ich unteranderem gefragt wie es mir gehen würde. Dem Oberarzt ging es hauptsächlich darum wie das Wetter, also das Aprilwetter, im Moment so vertragen würde.

Ich habe ihm dann geantwortet, im Großen und Ganzen recht gut. Nur das mir im Moment den öfftern mein linker Oberschenkel Schwierigkeiten macht, genauer gesagt die Spastik, die ich dort habe. Der Oberarzt fragte mich darauf ob es möglich sein könnte, dass ich einen HWI, also einen Harnwegsinfekt, haben könnte. Als Antwort gab ich ihm, dass dies gut möglich sein könnte, weil ich als Rückmeldung von meiner Freundin bekommen habe, nachdem sie meinen Beinbeutel ausgeleert hatte das mein Urin riechen würde.

Im meinem Kopf lief daraufhin eine Maschinerie an, denn ich machte mir vermehrt Gedanken was ich alles machen kann. Als erstes kam mir die Idee, den Dauerkatheter vorzeitig zu wechseln. Vorzeitig deshalb, weil dass erst in zwei Wochen nötig gewesen wäre.

Eins noch zu dem wieso ich das machen wollte. Weil so kann man am einfachsten alle Bakterien oder Keime, die mir Schwierigkeiten bereiten loswerden.

Wieder zuhause habe ich als erstes Mal meiner Freundin erzählt wie es bei der MS Ambulanz war. Nachdem ich damit fertig war, habe ich ihr noch das von dem Wechsel des Dauerkatheters erzählt. Sie war ebenfalls von der Idee des Dauerkatheter Wechsels begeistert.

Im Laufe des Nachmittags machten wir diesem Wechsel. Sie da in den Tagen danach ging es laufend besser. Meine Beine waren wieder wie immer und ich hatte keinerlei Probleme. Wiedermal war regelrecht begeistert, wie schnell sich solche Probleme in Luft auflösen.

02.04.2019

Wie immer am Anfang einer jeden Woche, so auch heute wieder, mein Bericht vom All dem was sich in der vergangenen Woche so bei mir getan hat.

Also als erstes Mal, vergangenen Dienstag habe ich meinen zweiundvierzigsten Geburtstag gefeiert. Gefeiert habe ich wie immer, also nicht gerade groß. Das vor allem deshalb, weil ich mir aus Geburtstagen noch nie viel gemacht habe. Anders ausgedrückt, ein Geburtstag ist ein Tag wie jeder andere.

Weil mich die Wetterfühligkeit mal wieder voll erwischt hatte, habe ich in der vergangenen Woche entsprechend wenig gemacht. Wenn ich dem Wetterbericht trauen kann, oder eher gesagt mich auf diesen verlasse, schaut es in den kommenden Tagen nicht viel besser aus, sodass ich entsprechend viel oder eher gesagt wenig machen werde.

26.03.2019

Wie gewöhnlich am Anfang einer jeden Woche auch jetzt wieder, meinen Bericht von all dem was sich in der vergangenen Woche so bei mir getan hat.

Zu meiner Überraschung habe ich mich schneller als ich dachte, an das Wetter, das im Moment gewöhnt, ich denke das auch daran liegen könnte, weil gelernt habe, dass ich mich immer an die Situation; also das Wetter im Moment, anpasse. Ich denke das es eher heißen muss, dass ich das Wetter wenn auch wiederwillig, so nehme wie es ist, weil ändern kann ich es auch nicht. Das Wetter im Moment, könnte man auch einfach Aprilwetter nennen, auch wenn davon so rein kalendarisch noch überhaupt nicht die Rede ist.

Auf eins darf ich bei all dem, ich nenne es jetzt mal so, ärger über das Wetter im Moment nicht vergessen. Das nämlich das Trinken. Genau auf dies habe ich ab und an, ich sage es wie es ist, vergessen. Das dann, weil ich so verärgert war über das Wetter.

Worüber ich mich dann sehr gut aufregen kann.

Vergangen Mittwoch war der kalendarische Frühlingsanfang. Zwar ist das nicht, dass wichtigste, aber in dem Zusammenhang, von Wetterfühligkeit und den Begleiterscheinungen, dachte ich mir, dass ich das mal so erwähne.

Am letzten Donnerstag habe ich einen Brief vom der Kepler Uni Klinik in Linz bekommen. Wie schon des Öfteren hier erwähnt bin dort in der MS Ambulanz in Betreuung. Jedenfalls hat meine Freundin, nachdem dem sie den Brief gesehen hat zu mir gemeint, dass das sicher eine Termin Verschiebung sein wird. Neugierig wie ich nun mal bin, habe ich gleich in diesen Brief geschaut, sprich das Kuvert geöffnet.

Nachdem ich dann gesehen habe, dass es wirklich eine Verschiebung meines Termins, denn ich Ende April hätte, war. Zu meiner Überraschung, wird dieser Termin, nicht nach hinteren verschoben, sondern vorverlegt. So habe ich dann Anfang April meinen nächsten Termin in der MS Ambulanz.

Weil ich eh zuhause bin und zu den Rentnern beziehungsweise Pensionisten, die nur offiziell im Stress sind gehöre, bereitete mir das keine großartigen Probleme.

18.03.2019

Wie immer montags oder dienstags, hier mein Bericht von all dem was ich in der vergangenen Woche so gemacht habe.

Beim letzten Eintrag hatte ich unteranderem vom viel trinken gesprochen. Im verlauf der vergangenen Woche, ist mir ein weiterer Vorteil des viel Trinkens eingefallen. Zumindest ist das bei mir so. den seitdem ich wieder vielmehr trinke, habe ich auch mit dem Sehen weniger Probleme.

Bedingt durch die MS, also einer Sehnerv Entzündung, habe ich mit dem Sehen so meine Probleme- Immer, wenn ich Zuwenig getrunken habe merke ich, dass daran das ich mit dem Sehen vermehrt Probleme habe. Dass aber gibt sich dann wieder, wenn ich ausreichend getrunken habe.

So versuche ich immer, dass ich die Menge an Flüssigkeit von der ich gesprochen eher geschrieben habe, zu mir zu nehmen. Weiterer Vorteil ist, dass ich keine wirklichen Probleme mit einem HWI mehr habe.

Aber dennoch hat dieses viel trinken in gewisser Weise seine Nachteile. Den dadurch funktioniert meine Verdauung um einiges besser. Das soll hier jetzt heißen, dass ich bis zu drei Mal am Tag abführen kann und das nicht gerade wenig.

Entsprechend wirkt sich das dann auf den Tonus, also die Muskelspannung, meiner Beine aus. Weil dieser Tonus dann nicht mehr der Höchste ist, sondern eher niedrig. Das dann zwar nur für wenige Sekunden, aber dennoch nicht ohne. Die, Sache mit dem Tonus, ist zwar nur einige wenige Sekunden der Fall, sprich regelrecht nervig. Aber wie heißt es doch so schön, man gewöhnt sich daran.

Aber an was ich mich immer noch nichtgewöhnt habe, ist das schwankende Wetter, damit meine ich das es de einen Tag schön ist und am Tag drauf genau gegengesetzt, sprich kalt und unbeständig. Ich glaube das dieses Wetter, Föhnwetter nenn, oder. Ist je auch egal, aber den ich mag so ein Wetter nicht. Ich mag es beständig. Hier ist es wirklich egal, ob grau in grau und regnerisch oder blauer Himmel und Sonnenschein.

Das wichtigste ist, dass es beständig ist.

11.03.2019

Wie immer am Anfang der Woche, also Montag oder Dienstag, an dieser Stelle mein Bericht von all dem was ich in den vergangenen zwei Woche so gemacht habe.

Aus der Wetterfühligkeit, von der ich im letzten Eintrag geschrieben habe, entwickelt sich wohl oder übel so was wie eine Erkältung, oder so. So wirklich genau kann ich es noch nicht einordnen, denn ich bin den einen Tag so richtig verschleimt. Aber dieses verschleimt sein, ist dann aber wieder weg.

So geht es auch mit meiner Körpertemperatur, weil diese im Moment immer so um die hohen sechsunddreißig Grad, also nicht wirklich Fieber, oder. Daher denke ich, dass das eher eine erhöhte Temperatur ist, oder??

Meine Freundin hat dann einmal zu mir gemeint, dass ich doch vielleicht mal einen Tee trinken und auch was Schleimlössendes nehmen könnte. Weil ich immer das mache, was meine Freundin zu mir sagt, so wie jeder Mann, habe ich dies getan. Siehe da, wenige Tage später war alles wieder besser.

Seitdem trinke ich auch wieder mehr, wieso weiß ich ehrlich nicht. Durch dieses mehr trinken, funktioniert bei mir noch viel mehr besser. So ist der Urin, den ich ausscheide, heller und auch das Abführen geht wieder besser.

Was ich euch hier beschreiben will, ist dass das Trinken von elementarer Bedeutung ist. So habe ich an alle, die das hier lesen, den folgenden Tipp: „trinkt viel“. Mit viel trinken meine ich im genauen, dass man mindestens zwei bis drei Liter am Tag.

Auch wenn es nicht immer einfach ist, aber versucht es denn so kann man alles Böses aus dem Körper bringen und das auf eine recht einfache weiße.

Zum Schluss noch eine kleine Beobachtung die ich noch gemachte habe. Beim letzten Eintrag hier, habe ich mich beim Datum vertippt anstatt Februar habe ich den Januar beim Monat geschrieben. War wohl damals schon nicht ganz so gesund. Diesen Fehler habe ich dann umgehend verbessert. So nun stimmt wieder alles, zumindest glaube ich das. Oder wie ich an anderer Stelle hier schon mal des öfteren geschrieben habe, schau mer mal.

26.02.2019

Wie immer am Anfang der Woche, so auch heute, mein Bericht vom was ich alles in der vergangenen Woche so gemacht habe.

Am letzten Montag, also gestern vor einer Woche, habe ich meine erste Therapie seit ich wieder zurück bin gehabt. Die Ergotherapie eröffnete meinen Therapiealltag zuhause. Wie schon vor der Reha, kam der Ergotherapeut zu mir. Als erstes habe ich ihm erzählt was ich alles beim der Reha gemacht hab und wie es dort war. Als das mit der Rumpfkräftigung erwähnt habe musste er lachen und meinte zu mir, dass er sich das gedacht habe, weil ich im Vergleich zu vor der Reha aufrechter im Rollstuhl sitzen würde.

Um diesen Staus zu verfestigen, machten wir die restliche Zeit noch verschiedene Übungen. Diese Übungen sahen dann so aus, dass wir uns gegenseitig einen Ball zuwarfen. Ich musste natürlich immer aufrecht dasitzen. Dadurch hat er a) testen können wie lange ich aufrecht sitzen kann und b) wie gut meine Reaktion ist.

Am Ende teilte er mir noch mit, dass er beim Hilfswerk aufhört und meinte noch zu mir das ich den Weg, den ich seit der Reha eingeschlagen habe, also den der Rumpfkräftigung, weiter gehen soll. Auch meinte er noch zu mir, dass ich das nötige Wissen hätte um auch ohne Ergotherapie erfolgreich weitermachen zu können.

Am vergangenen Mittwoch war ich wiedermal im Freistädter Krankenhaus. Nicht weil es mir nicht gut gegangen ist. Sondern weil ich ein Röntgenbild von meiner Speiseröhre machen sollte. Bei dem Krankenhausaufenthalt, den ich vergangenes Jahr hatte, wegen dem Schub, wurde unteranderem auch meine Schilddrüse untersucht. Das wurde deshalb gemacht, weil wegen dem Lemtrada es zu Funktionsstörungen dort kommen kann.

Wie bei allem das man weiß das vielleicht eventuell passieren könnte. So bin ich auch im eigenen Interesse daran interessiert, alle zu machen um diese Störungen so früh wie möglich zu erkennen und dann auch was dagegen zu machen. Jetzt muss ich nur noch wieder einen Termin bei der Radiologie des Neuromed Campus ausmachen.

Blöderweise hatte sich ab Mittwoch Mittag das Wetter, wiedermal, geändert. Sodass ich den restlichen Mittwoch und auch den ganzen Donnerstag über meine üblichen Schwierigkeiten hatte. Anders ausgedrückt, hatte mich da wiedermal meine Wetterfühligkeit voll erwischt.

Weil solch Situationen kenne und somit auch mitumgehen kann, habe ich voll auf Sparmodus umgeschaltet. Mir war einfach nur wichtig, dass ich den Tag ohne großartige Probleme hinter mich bringe. Ich habe nur noch das gemacht was wirklich wichtig ist. Auch wenn es wichtiges, wie den Termin in der Nuklearmedizin des Neuromed Campus ausmachen, habe ich das vor mich geschoben und war ich einfach nur ein Morgenmensch, weil ich das auf morgen verschoben habe.

Weil ich mich bis Freitag an das Wetter und auch die Temperaturen, die gesunken sind, gewöhnt hatte, habe ich alles das ich vor mich hingeschoben habe erledigt.

Weil der Arzt, der im Dezember, also bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt, bei der Untersuchung meiner Schilddrüse gesagt hat das ich in sechs Monaten wiederkommen soll, habe ich jetzt schon den Termin ausgemacht. Bei der Gelegenheit dann auch gleich noch einen Termin für die Knochendichtemessung, dass muss, eher gesagt soll ich regelmäßig machen lassen, weil als Rollstuhlfahrer, der ich ja min, nicht mehr der Druck auf meine Knochen kommt und es deshalb zu Knochenschwund, also einer sogenannten Osteoporose, kommen kann.

Was mich in diesem Zusammenhang ein bisschen erschreckt ist, dass ich schon Arzt Termine für die zweite Jahreshälfte ausgemacht habe und wir aber erst Ende Februar haben.

19.02.2019

Wie letztes Jahr so auch dieses Jahr, zumindest will ich es versuche, immer am Anfang der Woche, mein Bericht über das was sich in der vergangenen Woche bei mir getan hat.

Heute ist es eine Woche, das ich von der Reha 2019, wieder zuhause bin. An das wieder zuhause sein habe ich mich schnell gewöhnt und auch der Tagesablauf läuft wieder so wie vor der Reha. Auch wenn das Wetter im Moment, wiedermal, dass macht was es will, ist es mir dennoch gelungen mich von der Achterbahnfahrt des Muskeltonus in meinen Beinen nicht beeinflussen zu lassen.

Ich denke daran hat auch, die Tatsache das ich bei der Reha meine Rumpfmuskultur, sprich meine Bauchmuskeln, habe kräftigen können. Um es mit den Worten einer Ergotherapeutin bei der Reha auszudrücken, der Rumpf ist der Mittelpunkt des Körpers und wenn dieser kräftig ist passt auch alles andere. Damit will ich sagen, dass dann auch die Muskelspannung in meinen Beinen, der sogenannte Tonus, niedriger ist, eher gesagt auf normalem Niveau und ich mehr Kraft in den Armen habe.

Was jetzt, wo ich wieder zuhause bin, der Vorteil ist, ich kann mich nachmittags wieder hinlegen und das mache ich auch jeden Tag. Weil das den Ganzen Tag im Rollstuhl sitzen bei der Reha, war alles andere als angenehm. Aber dass ging dort nicht anderes, so rein terminlich.

Aber letzten Sonntag, haben mich die negativen Seiten eines Dauerkatheters mal wieder heimgesucht. Das sah dann wie folgt aus. Der Dauerkatheter war verstopft und so kam es zu einem sogenannten Überlauf der Harnblase. Anderst ausgedrückt, ich habe mir dadurch in die Hosen gemacht und alles war entsprechend nass.

Über die Ruf Hilfe, hat meine Freundin dann wegen dem diensthabenden Arzt gefragt, dass dieser mir einen neuen Dauerkatheter legt. Weil ich aber keinen neuen Dauerkatheter hatte, wurde ich ins Freistädter Krankenhaus gebracht. Dort wurde mir dann ein neuer Dauerkatheter gelegt.

Seitdem ist der Urin, den ich ausscheide, wieder viel heller. Rückblickend Glaube ich wohl doch, dass ich einen, Harnwegsinfekt oder was ähnliches gehabt haben muss, weil Sediment das in meinem Urin war, der dann zu der Verstopfung geführt hat.

Deshalb ergeht jetzt folgende Order von mir an mich selbst, Julian trinke mehr, sodass du sämtliches, oder einfach alles, was nicht im Urin sein sollte ausscheidest.

08.01.2019

Wie immer am Anfang der Woche, hier mein Bericht von all dem was ich in der vergangenen Woche so gemacht habe. Als erstens Mal eins, hier in Freistadt ist jetzt wirklich der Winter. Seit vergangenem Mittwoch liegt hier Schnee und das nicht gerade wenig.

So langsam habe ich mich an die nach Kortison Zeit gewöhnt, sodass ich wieder optimistischer in die Zukunft schauen. Weil ich wegen dem Schub, mich nicht so den Vorbereitungen für mein Reha, die heute in einer Woche beginnt, habe widmen können, habe dies in den vergangenen Tagen nachgeholt. Aber immer unter der Maßgabe, dass ich nicht zu euphorisch an alles gehe und letztlich erschöpft bin. Genau das ist mir nicht so leichtgefallen, aber dennoch habe ich es geschafft.

Gestern habe ich den ersten meiner zwei Arzttermine, die ich noch vor meiner Reha habe hinter mich gebracht. Dabei war ich in Linz bei der Pumpen Ambulanz damit meine Backofen Pumpe vor der Reha wieder aufgefüllt ist. Auch wenn dieser Termin eigentlich erst in gut einem Monat turnusgemäß wäre, habe ich ihn wegen der Reha vorverlegen können.

So kann ich dann mir einer frisch gefüllten Baclofen Pumpe hinfahren und brauch nichts mehr erklären, warum und wieso ich das während meiner Reha machen muss beziehungsweise ich diesen Termin nicht habe so legen können das ich entweder davor oder danach stattgefunden hätte.

Kommenden Donnerstag, habe ich noch bei der MS Ambulanz, auch in Linz im Neuromed Campus, einen Termin. Wie bei der Pumpen Ambulanz so habe auch diesen Termin; wegen der Reha vorverlegen können und genau auch aus denselben Gründen.

Weil ich eben erst, wegen dem Schub, im Krankenhaus war denke ich das dieser Termin ähnlich wie die letzten Male verlaufen wird. Sprich in der üblichen Unterhaltung, also dem üblichen Smalltalk.

Ab kommender Woche, sprich heute in einer Woche, könnt ihr hier mein Tagesablauf, eher gesagt mein Reha Tagebuch sehen.

02.01.2019

Wie immer montags hier mein Bericht von all dem was sich in der vergangenen Woche so bei mir getan hat.

Aber als erstes Mal, hoffe ich das ihr alle gut ins neue Jahr gekommen seid. Ich für meinen Teil schon. Die wirklichen Scherereien hatte ich ja schon um Weihnachten rum. Wie im letzten Eintrag geschrieben, hatte ich dort einen Schub. Wie immer, wenn ich einen Schub hatte, hat dies auch einen Krankenhausaufenthalt nach dich gezogen. Den dazugehörigen Bericht, für den Menüpunkt MS & Krankenhaus, werde ich am ersten Wochenende meiner Reha hier nachreichen, sorry aber früher komme ich nicht dazu.

Jedenfalls wieder zurück zu dem was sich in der vergangenen Woche so bei mir getan hat. Nachdem ich mich von dem Schub wieder erholt hatte war das erste das ich gemacht habe, dass ich mir einen Termin beim Friseur ausgemacht habe, denn das war bitter nötig.

Das aber war letztlich aufwendiger als ich mir es erst gedacht habe. Das vor allem deshalb, weil es in Freistadt keinen Citybus mehr gibt. Stattdessen fährt das sogenannte „Citymobil“. Das sind normale Pkws.

Jeder der im Rollstuhl sitzt weiß was, dass bedeutet. Um es kurz auszudrücken und niemand zu nahe zu kommen, es war alles andere als einfach. Dennoch hat alles geklappt und ich bin zum Friseur gekommen.

Auch wenn aller mit der Maschine geschnitten wurde, habe ich dennoch den Eindruck gehabt, dass die Frisörin nicht mehr fertig wird.

Zurück bin ich dann wieder mit dem Taxiunternehmen gefahren mit dem ich sonst immer fahre.

Hier noch die Fotos (Selfies), Vorher und Nachher:

Vorher:

Nachher: